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Goldsuchen und Goldwaschen im Tal der Geier - Rauris
| Europameisterschaft |
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Goldwaschen Rauris
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Der Goldwanderweg in der Goldberggruppe
Von Rauris nach Kolm Saigurn und weiter zum Tauerngold Rundwanderweg
Tauerngold Erlebnisweg, auf den Spuren der Goldsucher
Zuerst kam der Goldrausch in den Hohen Tauern.
Erst als der Goldrausch in Rauris nach Jahrhunderten abflaute, begann 1896 im
hohen Norden Kanadas das große Goldfieber.
In der Rauriser Goldbergruppe, dem heutigen Nationalpark
Hohe Tauern, wurde bis Mitte des 16. Jahrhunderts 10% der gesamten Goldproduktion
weltweit abgebaut. Bis zu ( in der damaligen Zeit unvorstellbare) 2000
Knappen waren am Hohen Goldberg tätig.
Rund um das ehemalige Knappenhaus in 2.341 Metern Seehöhe
oberhalb von Kolm Saigurn bietet sich Wanderern ein fantastisches Ensemble an
Bergbau-Ruinen - die aus Epochen zwischen spätem 15. bis zum 19. Jahrhundert
stammen.
| Altes Knappenhaus auf 2.341 Meter Seehöhe |
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Ausgangspunkt des Erlebnisweges ist Kolm-Saigurn wo es über einen Anstieg zum
Naturfreunde-Schutzhaus Neubau geht. Ab hier führt der Weg zu längst vergessenen
Knappenhäusern, Stollen, wasserbetriebenen Schrägaufzügen, Berg-Schmieden und
Abraumhalden aus der Goldrausch-Zeit in den Tauern.
Bei sieben Stationen erfährt man Wissenswertes über die Bergbau-Technik früherer
Jahrhunderte, die Entstehung der Gold- und Silber-Erze aus geologischer Sicht
und die Gesteine des Sonnblick-Gebietes zwischen Gastein und Rauris.
| Das alte Radhaus am Goldberg Rauris |
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Vor Ort die Lebensbedingungen der Bergknappen. Es zeigt alte
Fotografien aus der Spätzeit des Goldbergbaues und bringt zeitgenössische Informationen
aus dem 15. und 16. Jahrhundert, als der Bergbau in dieser Region die wichtigste
Quelle für Gold in Europa war.
| Anlage am Goldberg Rauris |
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Am Rand, das vergletscherten Hochgebirge
Der neue Lehrpfad ist den Naturfreunden, die ihren Grundbesitz im
Sonnblickgebiet dem Nationalpark Hohe Tauern zur Verfügung gestellt haben, seit
langem ein Anliegen. Die gelb markierten Teile zeigen die vorhandenen Goldbaustollen
der damaligen Zeit.
| Tauerngold Erlebnisweg Rauris |
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Die technologischen Veränderungen im Bergbau, der Übergang vom Klein- zum Großgewerkentum,
die sich verändernden Arbeits- und Lebensverhältnisse im Hochgebirge, Gebäude-
und Mauerreste sowie alte Stollen und archäologische Funde verleihen dem Tauerngold-Erlebniswege
seine Reize. Eingebettet in die Gletscherwelt der Hohen Tauern verrichteten
die Knappen in bis zu 2.600 Meter Höhe unter schwierigsten Bedinungen ihre Arbeit
| Beim Hohen Goldberg um 1880. Im Hintergrund der Rauriser Sonnblick
(links) und Hocharn (rechts). Holzstich nach Zeichnung von F. Weigand. |
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Der letzte Goldgräber der Hohen Tauern Goldberg/ Rauris - Ignaz Rojacher genannt
auch der Kolm-Naz. Mehr zu Ignaz Rojacher erfahren
Sie hier.
| Rojacher 1844 - 1991 |
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